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Vorteile einer thermischen Solaranlage – das ist bei den Solarkollektoren zu beachten

Inhaltsverzeichnis:

Während Photovoltaik-Anlagen im Rahmen der Energiewende in aller Munde sind, bieten thermische Solaranlagen ebenfalls die Möglichkeit hoher Einsparungen in den Bereichen Warmwasser und Heizung. Im Vergleich zu PV-Anlagen punktet die Solarthermie durch eine kleinere Dachfläche und eine leichte Integration mit bestehenden Heizungen. Welche Vorteile eine thermische Solaranlage hat und welche Arten von Kollektoren es gibt, stellen wir Ihnen hier näher vor.

1. Was ist eine thermische Solaranlage?

Mit einer Solarthermieanlage wird durch Sonnenenergie Warmwasser oder die Heizung im Haushalt erhitzt. Dadurch wird die Heizung seltener benötigt und weniger Öl, Gas oder Holz verbraucht. Im Sommer können Sie auf die Heizung in vielen Fällen vollständig verzichten und auch im Frühling, Herbst oder Winter reduziert die thermische Solaranlage bei Sonne den Heizbedarf.

Tipps Solarthermie

Eine Solarthermieanlage umfasst als wichtigste Komponenten die Solarkollektoren, eine Solarpumpe sowie einen Solarspeicher, die durch Rohre miteinander verbunden sind. In den Rohren zirkuliert eine Solarflüssigkeit, die mithilfe der Kollektoren erhitzt und durch die Pumpe zum Speicher transportiert wird. Dort wird die Wärme über einen Wärmetauscher an das Wasser im Speicher abgegeben und die erkaltete Flüssigkeit als Teil des Kreislaufs zurück zu den Kollektoren geleitet.

2. Die Vorteile einer Solarthermie-Anlage

2.1. Niedrigere Kosten für Warmwasser und Heizung

Die Installation von Solarkollektoren auf Ihrem Dach ermöglichen Ihnen, jedes Jahr hohe Heizkosten einzusparen. Im Durchschnitt wird mit einem Deckungsgrad von etwa 60 Prozent für ein Warmwasser-System bzw. 30 Prozent für ein Warmwasser-/Heizungssystem gerechnet. Bei den aktuellen Preisen für Öl, Gas oder Holz lassen sich jährlich hohe Beträge einsparen, wenn ein großer Anteil von Warmwasser und Heizung über die Solarkollektoren abgedeckt wird.

2.2. Weniger Dachfläche als bei PV-Anlagen benötigt

Ein Vorteil der thermischen Solaranlagen im Vergleich zu Photovoltaik-Anlagen ist der geringere Platzbedarf. Bei einer PV-Anlage müssen Sie je nach Aufbau des Systems mit 5 bis 8 Quadratmetern pro Kilowatt-Peak (kWp) rechnen, was für ein Einfamilienhaus bei 6 kWp einer Fläche von 30 bis 48 Quadratmetern entspricht. Deutlich weniger Platz auf dem Dach eines Einfamilienhauses würde die Solarthermie für Wasser ab 5 Quadratmetern bzw. eine Anlage für Warmwasser und Heizung ab 8 Quadratmetern benötigen.

3. Wie Sie die richtige Solarthermieanlage für Ihr Haus auswählen

3.1. Welche Arten von thermischen Solaranlagen gibt es?

Bei den verfügbaren Solarthermieanlagen auf dem Markt können Sie sich zwischen Flach- und Vakuumröhrenkollektoren entscheiden. Zu den Vorteilen der Flachkollektoren gehören ein günstiger Preis und die einfache Installation auf dem Dach. Dadurch sind die Flachkollektoren vor allem für Warmwasser-Anlagen beliebt, um bestehende Gas- oder Ölheizungen zu entlasten. Nachteile zeigen sich bei dem Kollektoren-Typ jedoch im Hinblick auf den Wirkungsgrad, wodurch sich eine geringere Leistung an Tagen mit wenig Sonne ergibt.

Vakuumröhrenkollektoren sind hingegen teurer, zeichnen sich jedoch durch einen besseren Wirkungsgrad aus. So erhitzen sich die Röhrenkollektoren schneller, was vor allem in Monaten mit begrenzten Sonnenstunden einen deutlichen Vorteil darstellt. Ebenso wird eine geringere Fläche für die Ausstattung mit den Röhren als bei den Flachkollektoren benötigt. Sogar die Installation an der Fassade des Hauses ist möglich, was sich bei Flachkollektoren nicht lohnt.

3.2. Wie groß sollte die Solarthermieanlage sein?

Die benötigte Dachfläche für Solarthermie richtet sich nach dem Wärmebedarf im Haushalt sowie dem Kollektoren-Typ. Für eine reine Warmwasseranlage wird eine benötigte Fläche pro Person ab ca. 1 m² für Vakuumröhrenkollektoren bzw. 1,5 m² für Flachkollektoren angenommen. Gängige Größen für Einfamilienhäuser liegen bei 5 bis 7 m². Soll die Solarthermieanlage ebenfalls für die Heizung genutzt werden, steigt die benötigte Fläche pro Person auf knapp 2 m² für Röhren- bzw. 3 m² für Flachkollektoren an. Bei diesen Systemen werden von vielen Unternehmen Größen von 8 bis 15 m² auf dem Dach installiert.

3.3. Sehr gute Ökobilanz

Ähnlich wie bei Photovoltaik-Anlagen fällt die Umweltbilanz für Solarthermie durch den Fokus auf erneuerbare Energien sehr gut aus. Aktuelle Röhren- oder Flachkollektoren punkten mit einer Lebensdauer von mehr als 20 Jahren, sodass Sie lange von der Anlage profitieren. Eine regelmäßige Wartung des Systems ist jedoch wichtig, um die Lebensdauer zu gewährleisten. Das Erhitzen von Warmwasser oder das Erwärmen der Heizung über Sonnenenergie verringert den Verbrauch von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas, wodurch Sie die Umwelt schonen. Mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie soll die Abhängigkeit gegenüber russischen Gasimporten in den nächsten Jahren deutlich sinken.

3.4. Kosten für die Installation einer Solarthermieanlage

Für die Kosten einer Solarthermieanlage müssen Sie die Komponenten wie Kollektoren oder den Speicher sowie die Installation berücksichtigen. Bei der ausschließlichen Nutzung für Warmwasser sind durch den günstigeren Preis Flachkollektoren zu empfehlen, die im Gesamtpaket etwa 800 bis 1.200 Euro je Quadratmeter kosten. Teurer sind Vakuumröhrenkollektoren, bei denen ein Warmwasser-System mit 1.500 Euro bis 2.200 Euro zu Buche schlägt.

Niedriger sind die Kosten pro Quadratmeter, wenn die Solarkollektoren Energie für Warmwasser und Heizung liefern sollen. Bei größeren Anlagen sinken die Preise pro Quadratmeter im Durchschnitt, da die Installation oder der Speicher bei kleinen Systemen einen hohen Anteil der Kosten ausmachen. Bei Flachkollektoren müssen Sie für Warmwasser und Heizung mit Preisen von 600 Euro bis etwa 1.000 Euro je Quadratmeter rechnen, während bei Röhrenkollektoren Kosten von etwa 1.200 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter auf Sie zukommen.

Durchschnittliche Kosten für Kollektoren, Speicher und Installation bei Solarthermie:

Art der Kollektoren  Warmwasser Warmwasser und Heizung
Flachkollektoren 800-1.200 € je m² 600-1.000 € je m²
Röhrenkollektoren 1.500-2.200 € je m² 1.200-2.000 € je m²

4. Was bei der Installation einer Solarthermieanlage zu beachten ist

4.1. Staatliche Förderungsprogramme nutzen

Solarthermie ist ein wichtiger Bestandteil der Programme für erneuerbare Energien, um den Klimawandel zu stoppen. Deshalb steht eine staatliche Förderung nicht nur für Photovoltaik-Anlagen, sondern auch für Solarthermie zur Verfügung. Eine Anlaufstelle für günstige Kredite ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), bei der Sie das Programm 261 „Wohngebäude – Kredit“ nutzen können. Dort steht ein günstiger Förderkredit mit zusätzlichem Tilgungszuschuss zur Verfügung, wenn Sie eine Sanierung zum Effizienzhaus Stufe 85 oder besser durchführen. Beachten Sie allerdings die genauen Voraussetzungen, ob Sie für Ihre Solarthermieanlage von dem Programm profitieren können.

Neben der Förderbank können Sie außerdem bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen Antrag auf Förderung für Solarthermie stellen. Dabei werden laut Förderübersicht des Ministeriums Solarthermieanlagen mit einem Fördersatz von 25 % bedacht. Auch bei diesem Programm müssen Sie jedoch die Voraussetzungen für eine Förderung beachten. Eine Förderung von KfW und Bafa gleichzeitig ist bei den Programmen in der Regel ausgeschlossen.

4.2. Welche Auflagen gibt es für die Installation von Solarthermie?

Eine Baugenehmigung wird für die Errichtung einer Solarthermie-Anlage auf dem Dach nur in den wenigsten Fällen benötigt. Dies könnte lediglich bei großen Solarkollektoren, die das Aussehen der Fassade wesentlich verändern, der Fall sein. Die jeweiligen Vorgaben für Solarthermie können Sie in der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes nachlesen bzw. bei den zuständigen Behörden erfragen.

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