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Alles Wichtige zu den Kosten einer Wallbox!

Inhaltsverzeichnis:

Sind Sie auf der Suche nach einer passenden Wallbox für Ihr Elektroauto? Sie sind nicht allein. Die Anschaffung einer eigenen Ladestation für zu Hause ist der nächste logische Schritt, wenn man ein Elektroauto fährt. Doch was kostet eine Wallbox eigentlich und was kommt noch dazu?

Hier sind die Kostenpositionen, die Sie bei der Wallbox berücksichtigen sollten:

Kostenposition Preis (von - bis)
Grundkosten  
Kauf der Wallbox 400 - 1.500 Euro
Installation der Wallbox 400 - 2.300 Euro
Optionale oder variable Kosten  
Erdarbeiten ja nach Länge
Pflasterarbeiten 10-50€ / m²
Wand- oder Deckendurchbrüche 100 - 400 Euro
Modernisierung des Verteilerkastens 400 - 1000 Euro
Kabellänge und -durchmesser je nach Bedarf
Prüfung und Anschluss im Installationspreis inbegriffen
Genehmigungen bei Wallboxen über 11 kW 500 bis 2000 €
Laufende Kosten  
Stromkosten abhängig von Strompreis und Verbrauch
Wartung und Reparatur ~ 100€ / Jahr

Lassen Sie uns nun tiefer eintauchen, um mehr über die Kosten und Möglichkeiten zum Sparen zu erfahren:

Kosten der Wallbox

1. Wie teuer ist eine Wallbox mit Installation?

Eine Wallbox mit Installation kostet in der Regel zwischen 800 und 3.800 Euro. Diese Schätzung berücksichtigt sowohl den Kaufpreis der Wallbox (400 - 1.500 Euro) als auch die Installationskosten (400 - 2.300 Euro). Es handelt sich dabei um Durchschnittswerte - je nach Modell, Installationsaufwand und Anbieter können die Kosten variieren.

1.1. Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

Folgende Faktoren können den Preis Ihrer Wallbox beeinflussen:

  • Die Leistung und Funktionen der Wallbox: Leistungsstärkere Modelle sind in der Regel ein wenig teurer. Der Unterschied zwischen 11 und 22 kW-Wallboxen sind (bei dem gleichen Modell) aber tatsächlich sehr gering (1-5%). Eine aufwendigere Steuerung und die Integration z.B. mit Ihrer Solaranlage beeinflussen den Preis nach oben.
  • Qualität und Marke der Wallbox: Ein Markenprodukt kostet meist mehr als ein No-Name-Produkt.
  • Installationsaufwand: Je komplexer die Installation, desto teurer wird sie.
  • Hausinstallationen: Änderungen am Verteilerkasten oder zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen können den Preis in die Höhe treiben.
  • Erforderliche Genehmigung: Sofern Sie eine Wallbox mit mehr als 11 kW installieren, muss diese beim Netzbetreiber genehmigt werden, was zusätzliche Kosten verursacht.
  • Entfernung zwischen Wallbox und Sicherungskasten: Je länger das Kabel, desto höher die Kosten, da möglicherweise sogar Mauerdurchbrüche, Erdarbeiten oder Pflasterarbeiten nötig sind.

Abschließend sei angemerkt, dass die Wallbox nicht von der Mehrwertsteuer befreit ist, sie fällt nicht unter das neue Steuergesetz von 2023.

1.2. Welche laufenden Kosten entstehen für die Wallbox?

Nach der Anschaffung und Installation einer Wallbox fallen in der Regel nur geringe laufende Kosten an. Hier ist eine Übersicht, die Ihnen einen besseren Einblick gibt:

Stromkosten: Die wichtigste laufende Kostenposition ist natürlich der Strom. Der genaue Betrag, den Sie für das Laden Ihres Elektroautos ausgeben, hängt stark von Ihrem individuellen Fahrverhalten und Ihrem Stromtarif ab. Aber im Allgemeinen ist das Laden eines Elektroautos deutlich kostengünstiger als das Tanken eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Durchschnittlich liegen die Kosten bei etwa:

  • 5 bis 10 Euro pro 100 Kilometer für ein Elektroauto (je nach Verbrauch und Stromtarif)
  • 9,50 bis 20 Euro für ein Auto mit Verbrennungsmotor (je nach Verbrauch und Art des Kraftstoffs)

Wartung: Obwohl für private Wallboxen keine regelmäßige Wartung vorgeschrieben ist, empfiehlt es sich, alle zwei bis vier Jahre eine Wartung durchzuführen, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß funktioniert und um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Kosten für die Wartung einer Wallbox belaufen sich auf etwa 200 Euro.

Photovoltaik-Anlage oder Autostromtarif: Wenn Sie Ihren Strom aus einer eigenen Photovoltaik-Anlage beziehen oder einen günstigen Autosstromtarif bei Ihrem Netzanbieter haben, können Sie die Kosten für das Aufladen Ihres Elektroautos deutlich reduzieren und somit langfristig sparen.

Insgesamt sind die laufenden Kosten für eine Wallbox also relativ gering und bestehen hauptsächlich aus den Stromkosten und gelegentlichen Wartungskosten. 

1.3. Wie kann ich bei der Installation Geld sparen?

Es gibt Möglichkeiten, bei der Installation Geld zu sparen, allerdings sollte die Sicherheit immer Vorrang haben. Hier einige Beispiele:

Erdarbeiten, Kabel verlegen, Wanddurchbrüche: Wenn Sie handwerklich begabt sind und die notwendige Ausrüstung haben, könnten Sie einige dieser Aufgaben selbst erledigen. Allerdings ist hierbei Vorsicht geboten, da Sie sich möglicherweise in rechtlich unsicheres Gebiet begeben oder die Sicherheitsvorschriften nicht einhalten. Es ist wichtig, dass Sie genau wissen, was Sie tun, um das Risiko von Stromschlägen oder Bränden zu vermeiden.

Hier ein Beispiel, was man selbst erledigen kann: 

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1.4. Kostenbeispiel für eine 11 und 22 kW Wallbox

Kostenposition 11 kW Wallbox  22 kW Wallbox
Kaufpreis der Wallbox 790 € 850 €
Befestigung 80 € 80 €
Anschluss, Installation 1.300 € 1.300 €
Genehmigung (nur bei > 11 kW) - 500 €
Gesamtsumme 2.170 € 2.730 €

2. Gibt es spezielle Stromtarife für das Laden vom E-Mobil?

wenn Sie stolzer Besitzer eines Elektroautos sind, stellt sich sicherlich die Frage, welcher Stromtarif für das Laden Ihres E-Autos am geeignetsten ist. Hier möchte ich Ihnen einige Möglichkeiten aufzeigen und die wichtigsten Punkte erläutern.

  1. Autostrom Kombi-Tarif: Falls Sie Ihr E-Auto über denselben Zähler laden, über den Sie auch Ihren Haushaltsstrom beziehen, könnte ein Autostrom Kombi-Tarif eine gute Option für Sie sein. Solche Tarife bieten oft attraktive Zusatzoptionen wie beispielsweise eine vergünstigte Wallbox.
  2. Separater Autostromtarif: Sollten Sie einen getrennten Zähler für Ihren Autostrom haben, besteht die Möglichkeit, einen separaten Autostromtarif abzuschließen. Dieser Tarif ermöglicht es Ihnen, pro kWh 20 bis 30% der Kosten im Vergleich zum normalen Haushaltsstrom einzusparen.

2.1. Wann ist ein Autostromtarif sinnvoll?

Wenn Sie Ihr E-Auto hauptsächlich für den täglichen Gebrauch nutzen und jährlich weniger als 10.000 km zurücklegen, fahren Sie wahrscheinlich am günstigsten, wenn Sie den Autostrom über den normalen Haushaltsstromtarif abrechnen.

Allerdings lohnt sich bei einer höheren jährlichen Laufleistung (>10.000 km) oft die Installation eines zusätzlichen Stromzählers und die Wahl eines speziellen Autostromtarifs, bei welchem die Kosten pro kWh um 20-30% geringer sind.

Autostrom-Tarife

Hier ein Kostenbeispiel für ein Elektroauto mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.000 kWh (entspricht etwa 15.000 km bei 20 kWh pro 100 km):

Kostenposition Spezieller Autostromtarif Gemeinsamer Haushaltsstromtarif
Kosten für Zähler pro Jahr ca. 110 € Im Vertrag enthalten
Strompreis (pro Jahr bei 3.000 kWh) ca. 780 € (26 Cent/kWh) ca. 1.050 € (35 Cent/kWh)
Stromkosten gesamt ca. 890 € ca. 1.050 €

3. Benötige ich eine Versicherung für die Wallbox? Wie teuer ist diese?

Versicherungsgesellschaften bieten spezielle Tarife an, die eine fest installierte Wallbox im Rahmen einer Teilkaskoversicherung abdecken. Hier sind in der Regel diverse Schutzaspekte enthalten wie beispielsweise eine Allgefahrenversicherung für den Akku, Schutz vor Überspannung durch Blitzschlag, Deckung von Unfall- und Vandalismusschäden, sowie Marderbiss und Kurzschlussschäden bis zu jeweils 10.000 Euro.

Die Kosten für die Versicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen:

  • die Automarke
  • die jährliche Fahrleistung
  • und Ihre persönliche Schadenfreiheitsklasse

Die großen Versicherungsgesellschaften bieten mittlerweile fast alle E-Auto-Tarife an, die bereits Teil der Kasko-Versicherungen sind.

Achten Sie genau auf die Leistungsbeschreibung und die Leistungsausschlüsse, um genau zu verstehen, was abgedeckt ist und was nicht.

Schaden am Akku oder Ladesystem durch eine defekte Wallbox sind bei diesen Tarifen meist durch die Kasko-Versicherung abgedeckt, oft reicht bereits die günstigere Teilkasko-Versicherung.

In vielen Tarifen ist die Wallbox selbst gleich mit abgesichert. Sollte dies nicht der Fall sein, benötigen Sie eine separate Versicherung.

Bei einer Kaskoversicherung, die Wallboxen einschließt, sind üblicherweise folgende Risiken abgedeckt:

  • Kurzschluss durch defekte Kabel
  • Brand, Explosion, Überspannung
  • Vandalismus, Diebstahl
  • Elementarschäden wie Sturm, Hagel, Wasser oder Blitzschlag
  • Tierschäden

Wann greift die Kfz-Haftpflicht? Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt zum Einsatz, wenn Sie mit Ihrem Auto einen Schaden an einer Wallbox verursachen, beispielsweise durch eine Kollision. Auch wenn Ihr Auto durch einen Defekt beim Laden die Wallbox beschädigt, ist dies in der Regel ein Fall für die Kfz-Haftpflicht.

Was ist mit Diebstahlversicherung? Die Diebstahlversicherung für Ihre Wallbox kann in der Regel über die Hausratversicherung abgedeckt werden, sofern Sie die Wallbox in Ihrem Tarif mit aufnehmen. Dies ist besonders für mobile Wallboxen ratsam. Bei fest installierten Wallboxen können sie auch als Gebäudezubehör in der Wohngebäudeversicherung mitversichert sein.

4. Gibt es Förderungen für den Kauf einer Wallbox?

Bundesweite Förderungen existieren derzeit nicht.

Es gibt eine Förderung in NRW: Wenn Sie in Nordrhein-Westfalen leben und planen, eine Ladestation für ein Elektroauto zu kaufen und zu installieren, können Sie finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten. Diese Hilfe, auch Zuschuss genannt, kann bis zu 1500 Euro betragen. Allerdings gilt das nur, wenn Sie zusätzlich eine neue Solaranlage (Photovoltaik-Anlage) installieren, die Strom aus Sonnenlicht erzeugt. >> Webseite des Förderprogramms

In Baden-Württemberg können sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen über die L-Bank, das ist die staatliche Förderbank des Bundeslandes, Geld für den Kauf eines Elektroautos oder einer Ladestation für solche Fahrzeuge (Wallbox) beantragen. Aber um diesen Zuschuss zu bekommen, müssen Sie eine eigene Solaranlage haben. Der Zuschuss beträgt 1000 Euro für den Kauf eines Elektroautos und 500 Euro für den Kauf einer Wallbox.

Außerdem gibt es Förderungen in folgenden Gemeinden:

Stadt Fördergeld (max.) Bedingungen für Zuschuss Förderbare Posten Link
Dachau 125 Euro Kauf der Wallbox über Stadtwerke Dachau Gutschrift von 25 Euro/Jahr auf Stromrechnung für 5 Jahre Stadtwerke Dachau
Düsseldorf 50% der Gesamtkosten Besitz eines E-Autos & einer Photovoltaik-Anlage oder Bezug von Ökostrom Gesamtkosten der Wallbox Umweltamt Düsseldorf
Frankfurt/Oder 500 Euro Kauf eines Elektroautos und Bezug von Strom über die Stadtwerke Anschaffungskosten für die Wallbox Stadtwerke Frankfurt/Oder
Grünwald 3500 Euro / Ladepunkt Keine speziellen Bedingungen Einbau- und Beratungskosten Gemeinde Grünwald
Hannover 200 Euro Bezug von Ökostrom Kosten der Wallbox Enercity
München 40% der Nettokosten, max. 500 Euro/Ladepunkt Keine speziellen Bedingungen genannt Kosten für Normal- und Schnellladestationen, Planung, Montage und Installation Stadt München
Kreis Segeberg 75% der förderfähigen Kosten Keine speziellen Bedingungen genannt Kosten für Ladestationen, inklusive Erdarbeiten und Installation Kreis Segeberg
Stuttgart 1000 Euro / neuer Ladepunkt,
5000 Euro / neuer Netzanschluss
Vorgelagerte Infrastruktur für mindestens 2 Ladepunkte Kosten für Infrastruktur, z.B. in Garagenzeile o.ä. Stadt Stuttgart

(Stand 07-2023)

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